Beiträge von Claudia_42

    Ich persönlich kontaktiere wegen Kleinigkeiten auch keine Lehrkräfte. Hier würde ich aber eine Ausnahme machen, weil ich finde, dass man das Verhalten in der Grundschule noch gut steuern kann und auf diese Weise einige ungute Dynamik auffangen. Mobbing wird leider immer noch sehr vernachlässigt, obwohl viele Kinder darunter leiden und das Thema bis weit nach der Schulzeit mitschleppen.

    Ist sie dahingehend auch aktiv? Also lädt sie zu Geburtstagen ein, zu sich nach Hause und gibt Freundebücher weiter? Ich habe bei meinen Kindern die Erfahrung gemacht, dass das ganze in den ersten Jahren ein ziemliches Hin und Her ist und stark von den Eltern ausgeht. Erst ab etwa Mitte bis Ende der Grundschule ist es dann mehr und mehr alleine von den Kindern ausgegangen.

    Danke für eure Antworten! :)

    Was hinter seinem Verhalten steckt, weiß ich. Unterforderung! Das ist aber leider kein Freibrief dafür, sich sozial inadäquat zu benehmen. Da bin ich bei ihm dran, seit er klein ist. Konsequenzen in Form von Handyentzug oder ähnliches helfen leider nicht dauerhaft. Er muss die Konsequenz dort spüren, wo er sich falsch verhält: in der Schule. Nur leider kann ihm mit seinen Noten wenig passieren. Das ist ein wenig der Teufelskreis. Die beste Erfahrung habe ich gemacht, wenn es bei ihm zur "Einsicht" kommt. Ich werde die Sache wohl intensiver mit ihm bereden müssen und ihm klarmachen, dass das in der Arbeitswelt später auch nicht geht, respektlos ist etc.

    Hallo!

    Ich stimme Ben: Verlass dich auf dein Bauchgefühl! Bei meiner jüngeren Tochter stand ich vor der selben Entscheidung. Mein Bauchgefühl wäre "nicht Gymnasium" gewesen, aber die Grundschullehrerin hat ihr die Empfehlung gegeben. Ich habe mich daran orientiert und bereue die Entscheidung heute. Zwar ist die Versetzung nicht gefährdet, aber meine Tochter ist eher langsam unterwegs und lernunwillig. Der Leistungsdruck und die mittelmäßigen Noten haben viel mit der Motivation gemacht. 1 1/2 Jahre hat sie noch, dann kann sie sich umorientieren. Sie freut sich schon sehr darauf. Ich würde mich eher am Leistungswillen und der Strebsamkeit des Kindes orientieren, weniger daran, ob das Kind "still" oder "laut" ist.

    Alles Gute bei der Entscheidung! :)

    Hm, sprechen über diese Privatdinge nur einige wenige Eltern oder die Masse? Im ersten Fall würde ich es höflich ansprechen, dass es schwerfällt, unter der Flut schulfremder Inhalte Relevantes zu finden. Vielleicht stört es ja andere auch, die sich dann anschließen.

    Ich selbst habe übrigens kein WhatsApp und war demnach auch nie in einer Elterngruppe. Das hat meinen Kindern keinen Nachteil gebracht. Relevante Informationen habe ich eigentlich immer direkt von der Schule oder von meinen Kindern erhalten.

    Ich bin gespannt, ob sich "ratlose Mama" noch einmal meldet...

    Ich selbst habe/hatte ein Kind, das sich auch nur schwer konzentrieren kann beziehungsweise recht träumerisch und langsam arbeitet. Mittlerweile ist sie 13 und hat ihre eigenen Strukturen und Rituale gefunden. Als sie noch in der Grundschule war, war es vorrangig wichtig, akustische Störung (Musik, Gespräche, der ältere Bruder,...) so gut wie möglich zu vermeiden und bei ihr zu bleiben. Im Laufe der dritten Klasse ist sie dann immer selbständiger geworden und das Bei-ihr-Bleiben war nicht mehr notwendig.

    Also das mit dem geplanten kollektiven Nachsitzen finde ich einen spannenden Ansatz. Im ersten Moment stellt sich vielleicht ein leichtes Abwehrgefühl ein, aber ich glaube, dass das meinen Sohn durchaus läutern könnte. Er kommt gerne zu spät und erfährt eigentlich keine Konsequenzen außer einen Anruf bei Mama, der ihm relativ egal ist. Die Noten sind perfekt und er ist freundlich und nett, deshalb drückt man bei ihm gerne mal ein Auge zu, was kontraproduktiv ist. Stelle ich mir vor, dass er die Zeit, die er Zuspätkommt, nachsitzen müsste und damit länger bleiben... Ja, das könnte durchaus zu mehr Pünktlichkeit beitragen, weil ihn das massiv stören würde! :D Also nein, finde ich jetzt gar keine so schlechte Idee in manchen Fällen...

    Also als Mutter nehme ich den Lehrermangel schon deutlich wahr und sehe auch die Verschlechterung (habe seit nunmehr fast 10 Jahren schulpflichtige Kinder). Bei meinem Sohn (berufsbildende Schule, also auch Lehrpersonen aus der freien Wirtschaft) ist vom Lehrermangel weniger zu spüren (eher immer wieder längere Krankmeldungen), aber bei meiner Tochter (Gymnasium) ist es recht massiv. Sie hatte in Deutsch mittlerweile in drei Jahren fünf Wechsel des Deutsch-Lehrers, am Anfang des Schuljahres manche Nebenfächer über mehrere Wochen nicht besetzt und es vergeht eigentlich keine Woche, in denen kein Unterricht ausfällt. Manchmal sind es 1, 2 Stunden, manchmal aber auch mehr. Ich nehme da also eine massive Verschlechterung wahr und denke nicht, dass es sich so bald einpendelt, eher das Gegenteil.

    Eine Frage an die Community: Würdet ihr euren jugendlichen Kindern (13 und 15) für lange Schultage "Essensgeld" (z.B. für Snack aus dem Supermarkt, Schulbuffet etc.) mitgeben oder eher darauf bestehen, dass sie etwas von daheim mitnehmen?

    Bei uns ist das gerade Thema. Ich wäre - auch aus finanzieller Sicht - für die zweite Option, sie möchten natürlich wie die Peers snacken. ;) Ich denke, es wird bei uns auf einen Kompromiss hinauslaufen. Wie handhabt ihr das?

    (Ich hätte von meinen Eltern kein Essensgeld bekommen, aber damals waren halt doch irgendwie andere Zeiten).

    Bin gespannt auf eure Sichtweisen.


    Alles Liebe,


    Claudia

    Hallo!

    Ich würde ebenfalls sagen, dass man in einem ersten Schritt den Gründen für die Ängste auf den Grund gehen muss und langfristig dort ansetzen.

    Meine Tochter (sie ist jetzt 13) hat auch immer wieder mal damit zu kämpfen. Sie ist eine mittelmäßige Schülerin und orientiert sich leider stark am großen Bruder, der Top-Noten hat (ohne sich viel anzustrengen). Da hilft es immer wieder, ihr bewusst zu machen, dass Noten längst nicht so richtungsweisend für das Leben sind, wie die Kinder oft denken - und dass man manches auch entspannt angehen darf. Gute Erfahrung haben wir mit progressiver Muskelentspannung nach Jacobson gemacht. Jetzt in der Pubertät verweigert sie sich da leider ein wenig, aber in der Grundschule hat sie es noch gern gemacht.

    Liebe Grüße!

    Also meine Kinder sind erst um den zehnten Geburtstag herum alleine im Straßenverkehr Rad gefahren. Davor wäre mir das deutlich zu gefährlich gewesen. Ich muss aber dazu sagen, dass wir in einer Großstadt wohnen. In so jungen Jahren fährt da kein Kind alleine.

    Liebe Grüße,

    Claudia

    Hm, schwierige Frage. Was spricht außer dem kürzeren Weg für die neue Schule?

    Vom Bauchgefühl her wäre ich eher der Typ "Never change a running system", vor allem, wenn das Ende absehbar ist. Bei einem Kind, das gerade eingeschult worden ist, würde ich das eventuell noch ein bisschen lockerer sehen.

    Liebe Grüße.

    Claudia

    Hallo und danke für deine Antwort!

    Ja, die Pubertät kann schon was!

    Der Anruf von der Schule kam, weil er eben frech ist (da melden sich die Klassenlehrerin zuverlässig ;)). Das Zuspätkommen beziehungsweise die Fehlzeiten sehe ich im Webuntis ein. Da bin ich sozusagen auf dem Laufenden.

    Deine Idee mag ich. Sowas würde auch zu mir passen! :D Blöderweise fehlt mir zum Begleiten die Zeit, weil ich um 7:30 in der Arbeit sein muss.


    Liebe Grüße.

    Claudia

    Schulen müssen grundsätzlich immer bei den Eltern anrufen, wenn ein Kind nicht in der Schule erscheint.

    Ja, ich weiß. Nachdem mein - nun schon deutlich älteres Kind - öfter mal zu spät kommt, hatte ich leider schon mehrmals das Vergnügen.

    Damals in der ersten Klasse war aber eben ausgemacht, dass mich die Lehrerin bei Nichterscheinen direkt um 7:45 Uhr anruft. Regulärer Unterrichtsbeginn ist erst um 8, das wäre mir zu spät gewesen. Meine Kinder waren wegen dem Busfahrplan schon deutlich vor 7:45 vor Ort. Die Regelung war aber ohnehin nicht lange notwendig.

    Hallo Lena!

    Meine Kinder sind ab dem zweiten Halbjahr der ersten Klasse alleine gefahren. Das war zwar ein recht komplexer Weg (einmal in einen anderen Bus umsteigen), aber die Kreuzungen waren alle mit Ampeln geregelt. Bei meinem Sohn (der Ältere) wäre ich länger mitgefahren, aber er wollte den Weg unbedingt alleine machen und schlussendlich habe ich es ihm zugetraut. Es hat auch immer alles gut geklappt. Bei meiner Tochter war es zwei Jahre später einfacher, weil ja der ältere Bruder dabei war.


    Ich habe übrigens damals mit der Lehrerin am Anfang ausgemacht, dass sie sich sofort meldet, wenn die Kinder bis 7:45 Uhr nicht da sind. Das war aber nie notwendig.


    Alles Liebe,


    Claudia

    Hallo Andreas!

    Meine Tochter ist mittlerweile in der 7. Schulstufe und braucht für Hausaufgaben auch meist etwa zwei Stunden/Tag. Dazu muss ich aber sagen, dass sie gerne trödelt. Bei ihr habe ich das damals beim Wechsel auf die höhere Schule auch als sehr mühsam erlebt. Sie hat auch eine Zeit lang in manchen Fächern verweigert, bevor es sich eingependelt hat.

    Von meinem Sohn wiederum kenne ich das gar nicht. Der war in diesen Dingen immer sehr flott.

    Meiner Erfahrung nach bringt es relativ wenig, als Elternteil alleine aktiv zu werden. Wenn es in einzelnen Fächern objektiv betrachtet aber tatsächlich den Rahmen sprengt, könnte man sich an den Elternvertreter wenden.

    Hoffentlich pendelt es sich bei deinem Sohn noch ein. Der Wechsel in die höhere Schule ist nicht so ohne, finde ich.

    Hallo!

    Fein, wenn man in den Schulen noch Klassenfahrten anbietet. Bei meinen Kindern kommt das in diesem Jahr leider etwas zu kurz.

    Zwar bin ich keine Lehrerin, aber vom Bauchgefühl her fände ich Berlin und Hamburg in dem Alter toll.

    Sind die Kosten ein großes Kriterium? Dann könnte man vielleicht vorab recherchieren, wo es mehr Ermäßigungen/kostenfreie Eintritte für Schulklassen gibt.

    Alles Liebe,

    Claudia